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Ida Dehmel 1870 - 1942


Ida Dehmel

Die 1870 als Ida Coblenz in Bingen geborene Frauenrechtlerin und  Kunstförderin gründete 1926 
die GEDOK* als Zusammenschluss von Künstlerinnen aller Sparten. 

Nach der Machtübernahme durch die NSDAP wurde Ida Dehmel als Jüdin aller ihrer Ämter enthoben und durfte zudem nicht mehr publizieren.

1942 nahm sich Ida Dehmel das Leben.

 

Das Wohnhaus von Richard und Ida Dehmel in Hamburg-Blankenese ist heute Erinnerungsort und Archiv

*.Die GEDOK ist bis heute das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen.

Salonkultur



Seit dem fünfzehnten Jahrhundert haben Frauen in Salons den kulturellen und sozialen Wandel ihrer Zeit mit beeinflusst: 

„Salons waren Katalysatoren für den Übergang von schichtenspezifischer zu funktionaler Gesellschaftsdifferenzierung“, 
so die Kunstwissenschaftlerin Antje Eske.

    

Salonkultur bei Ida Dehmel

Ida Dehmel veranstaltete sowohl in ihrem Haus 
im Berliner Tiergarten als auch in Ihrer Villa in Hamburg-Blankenese Salons

Schon als Frau 
Consul Auerbach
verschaffte sie jungen, 
modernen Künstler:innen, Literat:innen und Musiker:innen ein breites Publikum und 
ermöglichte dadurch gesellschaftlichen Diskurs.

       

Nach der Heirat mit Richard Dehmel setzte sie dieses Engagement in ihrer Villa 
in Blankenese fort. 


Wir wissen, daß, so wie die Sonne Blüten erweckt, Liebe Gegenliebe hervorruft. 

Öffnet Eure Herzen Euren Mitschwestern! Wenn Alle geben, werden Alle empfangen.“ Ida Dehmel



                                 und auch eine Leidenschaft fürs Kostüm.
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