Make it a better place
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Grundrisse besserer Welten

Leitfaden - Performance
am 23.Juli 2016, 17Uhr
in der Ausstellung "Marcks auf Mission"
mit Texten von Ernst Bloch aus seinem Werk: Das Prinzip Hoffnung (1954 -1959)

Grundriss: St.Stephani 1881 - 1944

Grundriss
1. zweidimensionale Darstellung der Bodenfläche eines Gebäudes.
U
m auch die Fensteröffnungen,die in der Regel nicht bis zum Boden reichen, abzubilden, wird sie in zirka einem Meter Höhe über dem Boden angelegt.

"Wer sind wir?

Wo kommen wir her? 

Wohin gehen wir? 

Was erwarten wir?  

Was erwartet uns? "

Grundriss:
2. ein kurz gefasstes Lehrbuch, ein LEITFADEN, der Orientierung und Überblick in ein bestimmtes Thema vermittelt.
Im August 1944 wurde die Kirche bei einem Luftamngriff stark beschädigt. Beim Wiederaufbau wurde das Mittelschiff  stark vereinfacht.
Die Reste des südlichen Seitenschiffs wurden abgetragen. 
Die Strebebögen wurden  zugemauert.>>> Blindbögen.

Wissend-konkrete Hoffnung muss aus dem NEIN zum Mangel entspringen.

Are you ready?

Let's go 

        Heraus aus dem Zwiespalt zwischen Traum und Wirklichkeit 

                                                            Hoffend verhält sich der Mensch optimistisch zur Zeitlichkeit seiner Existenz

Hoffnung: mittelniederdeutsch: hopen „hüpfen“, „vor Erwartung unruhig springen“, „zappeln“ist eine zuversichtlich positive Erwartungshaltung. 


Wussten Sie:Die UNESCO hat die Echternacher Spring-Prozession am 16.11.2010 zur repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit hinzugefügt.

Wir erproben zwei Varianten des Echternacher Prozessionsschritts, welcher nirgendwo genau festgeschrieben ist.    

 1.  Zwei Schritte vor - einen zurück - post binas tantum passus unum esse retrogradum        2. Drei Schritte vor - zwei zurück - saltantes progredi passus tres regredique duos

   Der Begriff „Echternacher Springprozession“ wird auch für mühsame Prozesse verwendet, bei denen viele Rückschritte zu verzeichnen sind.

Das Alles im identifizierenden Sinn ist das ÜBERHAUPT dessen, was die Menschen im Grunde wollen. So liegt diese             Identität in allen Wachträumen, Hoffnungen und Utopien selber im dunklen Grund und ebenso der GOLDGRUND, auf
dem die konkreten Utopien aufgetragen sind.
Jeder Tagtraum meint diesen Doppelgrund als
HEIMAT.   
Er ist die noch ungefundene, die erfahrene Noch-Nicht-Erfahrung in jeder bisher gewordenen Erfahrung.
Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Vorwort aus Band III

Fotofrafie: Jens Weyers, Bremen
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