„...wach für die Fingerspitzengefühle von Mensch zu Mensch, von den Sorgen um die eigenen Kinder immer wieder erreicht, 

                                   eifernd im Protest, weil von der sozialen und demokratischen Verantwortung überzeugt - 

                                   Bettine, Schwester, Freundin, … bleib du mir nahe mit Deinem Mut! “

                                      Ingeborg Drewitz, „Brief an Bettine von Arnim“, 1983


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8. - 12. April 2027 - Ein Künstlerinnenlabor mit 13 Künstlerinnen aus Ost-und Westdeutschland
Im Mittelpunkt der praktischen Arbeit steht die Rose. Ich habe  den aus der Biologie stammenden Terminus „Rosenartige“ gewählt. Er fungiert der Begriff als Metapher,
die ich auch
sprachspielerisch einsetze: Rosenartig, das sind die Künstlerinnen, ihre künstlerischen Ausdrucksformen und last but not least auch die am Workshop beteiligten Frauen und Mädchen.

           Rose für direkte Demonkratie

Joseph Beuys,1973 - Messzylinder aus Glas mit Schriftzug.36 x Ø 9,5cm.
Handschriftlich bezeichnet, nummeriert u. signiert auf beiliegendem Zertifikat

Die Rose –
ist  eine Rosenartige -
zum Begriff:
Biologisch klassifiziert ist die Rose eine Rosenartige.
Sie zählt damit zu einer großen     Schwesternschar,
der u.a. auch Brennnessel, Ulme, Apfel und Birne angehören ...

In ihrer jahrtausendealten Kulturgeschichte steht die Rose
für Schönheit und Liebe,
auch für Schmerz und Verletzlichkeit –
‚Keine Rose ohne Dornen‘.

Literarische und künstlerische Bezüge reichen aus der Antike bis zu Gertrude Steins
„Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“
und zur
< „Rose für direkte Demokratie“
    von Joseph Beuys.

                                           Rosenartige
                Ida Dehmel und ihre 'Schwestern' - 1928 Als Titel der praktischen Arbeit habe ich den aus der Biologie stammenden Terminus „Rosenartige“ gewählt.
Im Projekt fungiert der Begriff als Metapher, die ich auch  sprachspielerisch einsetze: Rosenartig,
das sind 13 Künstlerinnen.*
ihre künstlerischen Ausdrucksformen
und last but not least auch
die zu guter letzt am Workshop beteiligten Frauen und Mädchen.


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quasi ein ‚Messglas für Schwesterlichkeit‘.


  1. Ein für das Projekt grundlegende Gedanke stammt von der jüdischen Frauenförderin 
    und Frauenrechtlerin Ida Dehmel:

  2.  „Wenn Alle geben, werden Alle empfangen.“

  3. Ich setze diese Behauptung nun als offene Arbeitshypothese und frage:

    Was entwickelt sich, wenn ‚Alle‘ ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Perspektiven in einen gemeinsamen Prozess einbringen?

*

Die dreizehn Künstlerinnen kommen aus den Sparten Bildende Kunst, Konzept- und Videokunst, Musik, Schauspiel und Literatur.

Sie sind auch am Projekt „rüberkommen – Ost-West-Gespräche im Salonformat“
beteiligt.

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